Die Deutsche Telekom setzt im Bereich Nachhaltigkeit neue Standards
Die Telekom setzt damit neue Standards und beweist Kontinuität in der stetigen Verbesserung des Konzerns und das nicht nur in Deutschland, sondern konzernweit.
Ökologische Themen des Konzerns, wie intelligente Stromnetze und Systeme (Smart Metering, Smart Grid) sowie ökonomische Beispiele, etwa der Ausbau des nachhaltigen Investments und des nachhaltigen Einkaufs, werden ebenso wie gesellschaftlich-soziale Schwerpunkte vorgestellt. Exemplarisch hierfür sind die Initiative für Jugendliche "Ich kann was!", die Deutsche Telekom Stiftung mit ihren Bildungsthemen oder auch die Initiative "Seniors Communicate" von T-Mobile Czech Republic für die Schulung von Senioren im Umgang mit Mobiltelefonen.
"Wir wollen in puncto Nachhaltigkeit international führend sein. Nachhaltigkeit ist daher wichtiger Teil unsere Unternehmenskultur und Unternehmensstrategie. Wir stehen zu unserer Verantwortung, glauben aber auch, dass sich hier enorme wirtschaftliche Chancen bieten", erklärt René Obermann, Vorstandsvorsitzender der Deutschen Telekom. Nach Schätzungen kann die IKT-Branche in Deutschland mit nachhaltigen Lösungen in den nächsten zehn Jahren ein Geschäftspotential von bis zu 84 Mrd. Euro ausschöpfen. Dies bezieht sich auf sogenannte "SMART"-Konzepte - also intelligente Netze und Lösungen für Branchen wie Gebäudewirtschaft, Logistik, Energiewirtschaft, Industrieautomation, aber auch auf Services wie Cloud-Computing. Gleichzeitig sind in diesen Bereichen Einsparungen von 207 Megatonnen CO2 möglich, was etwa 25 Prozent des jährlichen Gesamt-CO2-Ausstoßes in Deutschland entspricht. Die Telekom geht dabei mit gutem Beispiel voran. Allein durch ein Projekt, ältere und nicht mehr ausgelastete Technik im Netz abzuschalten, hat der Konzern in Deutschland im letzten Jahr 90.000 Tonnen CO2 oder 37 Mio. Euro eingespart. In Zukunft werden weitere Maßnahmenpakete folgen und durch das neu etablierte, interne Expertengremium "Climate Change Group" entwickelt. Das Gremium legt auch die nationalen wie internationalen Klimaschutzziele des Konzerns fest.
Die Telekom, so macht der Bericht auch deutlich, setzt verstärkt auf nachhaltiges Investment. "Für viele Investoren und Kunden wird die Nachhaltigkeit immer wichtiger", so Obermann. "Bereits heute werden mehr als fünf Prozent unserer Aktien von nachhaltig orientierten Anlegern gehalten. Ich möchte diesen Anteil bis 2012 noch deutlich erhöhen."
Auch beim Thema Lieferantenmanagement und nachhaltiger Einkauf dokumentiert der CR-Bericht deutliche Verbesserungen. Der Konzern hat die Zahl der weltweiten Audits von Zuliefererbetrieben von vier auf 50 mehr als verzwölffacht. Damit unterstreicht die Telekom ihre Vorbildfunktion auf dem Gebiet der Nachhaltigkeit. Die Telekom bringt sich ein und sorgt mit den technischen Kernkompetenzen dafür, dass die Bevölkerung auf dem Weg zur Gigabit-Gesellschaft am"Technologieunternehmen Deutschland' partizipieren kann - allein in den wichtigen Bereichen E-Gouvernment, E-Health, Breitband und Netzausbau. Dem Bürger nützen diese technischen Möglichkeiten ganz konkret im Alltag. Die Telekom zählt damit zu den sogenannten "Enablern", die zu einer modernen nachhaltigen Nutzung befähigen, wie es auch die Nachhaltigkeitsstudie "SMART 2020" fordert.
Mit definierten Kennzahlen (KPIs) und präzise messbaren Strukturen ist die Telekom mit dem CR-Bericht 2010 auf dem Weg zu den führenden globalen CR-Berichterstattern. Als klares "Gütesiegel" ist der Bericht in wichtigen Teilen der Kapitel Strategie und Lieferanten von der Unternehmensberatung PriceWaterhouseCoopers (PWC) testiert worden. Diese Entwicklung wird zusammen mit der verstärkten internationalen Ausrichtung des Berichts zukünftig weiter forciert. Bereits jetzt geben zahlreiche Beispiele wie das "Business Highlight" zum Rollout der CR-Strategie bei T-Mobile Netherlands einen guten Überblick über das gesamte Engagement des Konzerns. Ein wichtiger zusätzlicher Aspekt ist die neue A+Bewertung, die höchste Auszeichnung des internationalen Global Reporting Initiative (GRI)-Standards. Diese von einer UN-nahen Non-Profit Organisation gegründete Initiative prüft besonders die Transparenz und Glaubwürdigkeit der Berichterstattung von Unternehmen.
Weitere wichtige Tools, die der CR-Bericht ausweist, sind die CR-Datenbank und das CR-Programm, das die Meilensteine im Bericht dokumentiert: Entlang von konkreten Handlungs- und Leistungsfeldern wie etwa "Low Carbon Society" oder "Nachhaltige Produkte und Dienste" weist die Telekom dort verbindliche KPIs aus. An diesen Zahlen des CR-Programms wird die Nachhaltigkeitsperformance gemessen.
Auch in der Nachhaltigkeitskommunikation geht die Telekom neue Wege. So ist der Online-Bericht personalisierbar. Der Konzern sucht darüber hinaus den verstärkten direkten Dialog mit den Kunden und Zulieferern. Bereits mit der im September 2009 begonnenen Kampagne zur Nachhaltigkeit "Große Veränderungen fangen klein an" hat der Konzern einen wichtigen Schritt zur direkten Kommunikation in Richtung seiner Kunden unternommen (www.millionen-fangen-an.de). Einen weiteren Meilenstein in Richtung Intensivierung der direkten Kommunikation ist die strategische Partnerschaft mit Utopia, mit 65.000 Mitgliedern Deutschlands größten Internetplattform für nachhaltiges Leben und strategischen Konsum. Im April hatte Telekom-Vorstandschef René Obermann die Zusammenarbeit durch seine Unterschrift zum Utopia-Changemaker-Manifest verdeutlicht.
Der CR-Bericht als Testat und gedrucktes Dokument in deutsch und englisch ist mit dem ausführlicheren Online-Bericht eng verzahnt (www.telekom.com/cr-bericht2010). So sind beispielweise Inhalte in der Druckversion im Online-Auftritt detailliert ausgeführt. Eine weitere Besonderheit des Online-Berichtes ist die Rubrik "Im Dialog". Hier finden sich ausführliche Informationen zu den Dialogen der Deutschen Telekom mit den verschiedenen Stakeholdergruppen, wie etwa Kommunen, Aktionäre und Kunden.
Quelle: Pressemeldung Telekom AG
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