Erfolgreicher Start der "Nationalen Plattform Elektromobilität"
Der Volkswagen-Konzern hat sich für eine gemeinsame Kraftanstrengung der deutschen Wirtschaft beim Thema Elektromobilität ausgesprochen. "Automobilindustrie, Energieversorger, Wissenschaft und Politik müssen in engem Schulterschluss zusammenarbeiten", sagte Prof. Dr. Martin Winterkorn, Vorstandsvorsitzender der Volkswagen AG, am Montag bei einem Spitzengespräch mit Bundeskanzlerin Angela Merkel im Rahmen des "E-Mobilitätsgipfels" in Berlin.
Um der Elektromobilität zum Durchbruch zu verhelfen, müssen nach den Worten von Prof. Dr. Winterkorn angesichts von Milliardeninvestitionen etwa in die Batterietechnologie mehrere Punkte erfüllt werden. Die deutsche Automobilindustrie brauche "eine gezielte und langfristig ausgerichtete Forschungsförderung für unsere Unternehmen und Universitäten". Es reiche zudem nicht, Batterien und elektrische Schlüsselkomponenten in Deutschland zu entwickeln, sagte Prof. Winterkorn und betonte: "Wir müssen und wollen sie auch hierzulande bauen." Angesichts des massiven Engagements, mit dem China, die USA oder Frankreich bei der Elektromobilität voranpreschten und bezüglich möglicher Kaufanreize für Elektroautos in Deutschland, erklärte Prof. Winterkorn, dass Volkswagen keinen Subventionswettlauf wolle. Statt dessen komme es auf "gute und faire Startbedingungen" an.
Darüber hinaus bedarf es neben alltagstauglichen, bezahlbaren und sicheren Elektroautos auch einer leistungsfähigen und flächendeckenden Infrastruktur. Dabei ist der umfassende Zugang zu den Ladestationen ebenso wichtig wie die vom Betreiber unabhängige Stromlieferung. "Der Kunde soll also Tarif und Tarifpartner frei wählen können", forderte Prof. Winterkorn. Nur so lasse sich Wettbewerb stimulieren und nur so handele man im Interesse aller Autofahrer.
Ein wesentlicher Punkt, um der Elektromobilität in Deutschland zum Durchbruch zu verhelfen, sind regenerative Energiequellen wie Wind, Sonne und Wasser. "Unser Ziel muss das Null-Emissionsfahrzeug sein, das mit Strom aus regenerativen Energiequellen angetrieben wird", sagte Prof. Winterkorn.
Quelle: Pressemeldung VOLKSWAGEN AG
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