Freundschaftsgruppe des Bundesrates und französischen Senats zu Gast bei SCHOTT

12.03.2010 | Mainz
Deutschland und Frankreich können Vorreiterrolle bei Ausbau der Erneuerbaren Energien übernehmen. Potenzial der Solarenergie überzeugt

Hochrangige Politiker aus Deutschland und Frankreich informierten sich heute bei SCHOTT, welchen Beitrag Solartechnologie zu einem länderübergreifenden Ausbau der Erneuerbaren Energien leisten kann. Im Rahmen ihres Jahrestreffens besuchte die Freundschaftsgruppe des Bundesrates und des französischen Senats das Mainzer Technologieunternehmen. Prof. Dr.-Ing. Udo Ungeheuer, Vorsitzender des Vorstandes der SCHOTT AG, sagte anlässlich des Treffens: "Solarenergie ist ohne Frage eine Schlüsseltechnologie, um den zentralen Herausforderungen unserer Zeit zu begegnen: Wir brauchen eine gesicherte Versorgung mit Energie zu vernünftigen Preisen, die gleichzeitig ressourcen- und klimaschonend ist. Die Sonne sendet uns in einer Stunde mehr Energie auf die Erde, wie wir Menschen in einem ganzen Jahr verbrauchen. Dieses riesige Potenzial nutzbar zu machen ist auch ein Ziel beispielsweise des Wüstenstromprojekts Desertec, an dem SCHOTT beteiligt ist."

Mit Blick auf die neue EU-Richtlinie zur Förderung der Erneuerbaren Energien waren sich die Teilnehmer einig: Deutschland und Frankreich haben durch ihre Einspeisetarife für Solarenergie bereits eine Vorreiterstellung übernommen und können diese durch gemeinsame Projekte in Zukunft ausbauen.

"Die erneuerbaren Energien bergen nicht nur enorme Potenziale für den Klimaschutz und eine sichere Energieversorgung. Eine moderne Klima- und Energiepolitik bietet auch große wirtschaftliche Chancen, das haben wir in unseren Ländern erkannt. Wir wollen im Europäischen Verbund eine Vorreiterfunktion übernehmen" sagte Margit Conrad, Ministerin für Umwelt, Forsten und Verbraucherschutz in Rheinland Pfalz, die gleichzeitig stellvertretende Vorsitzende der Deutsch-Französischen Freundschaftsgruppe des Bundesrates ist.

Über die Deutsch-Französische Freundschaftsgruppe des Bundesrates

Die Freundschaftsgruppe, gegründet 1995, soll die deutsch-französischen Beziehungen vertiefen und die Zusammenarbeit zwischen dem Bundesrat und dem französischen Senat stärken. Sie dient insbesondere dem Austausch von Erfahrungen und Informationen über Aufgaben, Funktion und Wirkungsweise beider Staatsorgane sowie der Erörterung von aktuellen, das bilaterale Verhältnis betreffenden politischen Fragen.

Die Delegation des französischen Senats wurde durch Frau Senatorin Catherine Troendlé, die Delegation des Bundesrates durch die stellvertretende Vorsitzende Frau Ministerin Margit Conrad geleitet.

Quelle: Pressemeldung SCHOTT Solar AG

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