Glänzende Perspektiven der ABO Wind erfreuen Aktionäre
Einmütige Beschlüsse bei Hauptversammlung
2009 will ABO Wind rund 80 Megawatt ans Netz bringen
Rückenwind durch internationale politische Bemühungen um Klimaschutz
Unterstützung für Aufbau eines eigenen Windkraft-Portfolios in drei Ländern
(Wiesbaden, 10. Juli 2009) Mit großer Einmütigkeit haben die Aktionäre der ABO Wind am Donnerstag, 9. Juli 2009, bei der ordentlichen Hauptversammlung in der Wiesbadener Domäne Mechtildshausen alle Beschlüsse gefasst. Die Anwesenden repräsentierten rund 86 Prozent des Grundkapitals und entschieden einstimmig, den Bilanzgewinn aus dem Geschäftsjahr 2008 von 4,83 Millionen Euro vollständig in die Gewinnrücklage zu überführen. Der vom Vorstand angeregte Verzicht auf die Auszahlung einer Dividende stieß mit Blick auf die aktuelle Finanzkrise bei allen Aktionäre auf Zustimmung. Es sei sinnvoll, in dieser Situation "das Pulver trocken zu halten", lautete die übereinstimmende Ansicht.
Ebenso einstimmig fielen die Beschlüsse zur Entlastung des Vorstands und des Aufsichtsrats für das Geschäftsjahr 2008. Mit großer Mehrheit bestimmten die Anwesenden zudem einen neuen Wirtschaftsprüfer.
Vorstand Dr. Jochen Ahn erläuterte den Aktionären ausführlich den Geschäftsverlauf und die Bilanz für das Jahr 2008, das ABO Wind einen Gewinn in Rekordhöhe bescherte. Erstmals legte das 1996 gegründete Unternehmen zudem eine Konzernbilanz vor. Erfreuliches berichtete Dr. Ahn von der Entwicklung in der ersten Jahreshälfte 2009 und den Aussichten für die kommenden Jahre. "Die weltweiten politischen Anstrengungen zum Klimaschutz haben die Bedingungen zur Stromerzeugung aus Windkraft noch deutlich verbessert", berichtete der Vorstand. Die 120 kompetenten und motivierten Mitarbeiter der ABO Wind haben in acht europäischen Ländern sowie in Argentinien zahlreiche Projekte mit insgesamt mehr als 1.000 Megawatt Leistung in Arbeit. Für 2009 nannte Dr. Ahn als Ziel, rund 80 Megawatt in Frankreich, Deutschland und Irland ans Netz zu bringen sowie für annähernd weitere 80 Megawatt in diesen Ländern Baugenehmigungen zu erwirken. Durch die zum Januar 2009 wirksam gewordene Erhöhung des Einspeisetarifs habe der deutsche Markt deutlich an Attraktivität gewonnen. Für viele Standorte, an denen ein wirtschaftlicher Betrieb von Windkraftanlagen zuvor nicht möglich gewesen sei, habe sich die Perspektive grundlegend verbessert. Positiv wirke sich auch aus, dass viele Gemeinden offensiver Flächen für neue Windparks ausweisen. Die Entspannung bei den Maschinenpreisen sei der Entwicklung ebenfalls förderlich. Genehmigungen für weitere Windparks mit einer Kapazität von insgesamt 50 Megawatt erwartet ABO Wind noch in diesem Jahr für Argentinien und Bulgarien. Insbesondere für Argentinien sieht Dr. Ahn wegen der herausragenden Windverhältnisse glänzende Perspektiven.
Unterstützung fand die Strategie der Geschäftsleitung, mit dem Aufbau eines eigenen internationalen Windkraft-Portfolios unter dem Dach der Tochterfirma Eurowind AG die Projektentwicklung als bisherigen Schwerpunkt zu ergänzen. Dass mit den hohen Investitionen zwangsläufig Anfangsverluste in der Bilanz des Teilkonzerns Betrieb einhergehen, leuchtete allen Aktionären ein.
Zur Zufriedenheit trägt auch die Entwicklung des Aktienkurses der ABO Wind bei. Der Einbruch, den die Aktienmärkte international in der zweiten Jahreshälfte 2008 erlitten haben, spiegelt sich im Kursverlauf der ABO Wind in keiner Weise wieder. Stattdessen ist seit gut vier Jahren ein intakter Aufwärtstrend zu erkennen. Vom Tiefstkurs von 1,66 Euro im Dezember 2004 ist die Aktie bis Juli 2009 auf 14,14 Euro gestiegen. Allerdings wies Dr. Ahn darauf hin, dass wegen der geringen Handelsumsätze innerhalb des Aufwärtstrends immer wieder Ausschläge zu verzeichnen seien. Die Aktien der ABO Wind werden außerbörslich gehandelt über www.valora.de.
Quelle: Pressemeldung ABO Wind AG
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