Jetzt den kostenlosen Energieträger Sonne anzapfen

01.08.2008 | Allendorf (Eder)
Mit Solarkollektoren können Hausbesitzer den Öl- und Gaspreisen die kalte Schulter zeigen

Die Öl- und Gaspreise sind in diesem Jahr auf Rekordwerte gestiegen. Heizen und Warmwasserbereitung waren noch nie so teuer. Warum also nicht die kostenlos zur Verfügung stehende Kraft der Sonne durch den Einsatz von Solarkollektoren nutzen? Auf diese Weise werden nicht nur Energie und Brennstoffkosten gespart, auch die Umwelt freut sich. Zusätzlich erleichtern Fördermittel die Entscheidung.

Energie frei Haus - wer wünscht sich das angesichts der extrem gestiegenen Heizkosten nicht. Innerhalb eines Jahres sind die Heizölpreise um rund 70 Prozent gestiegen; im Vergleich von vor zehn Jahren haben sie sich sogar verfünffacht. Dagegen steht die Energie der Sonne kostenlos zur Verfügung. Im Sommer können Solarkollektoren nahezu vollständig die Warmwasserbereitung übernehmen. Die Heizung kann dann über Monate ausgeschaltet bleiben.

Meist reichen schon 5 Quadratmeter Solarkollektorfläche aus, um pro Jahr bis zu 60 Prozent des Warmwasserbedarfs eines Vier-Personen-Haushalts abzudecken. Mit größeren Anlagen ab zirka 10 Quadratmeter Solarkollektorfläche wird in den Übergangszeiten und im Winter zusätzlich die Heizung unterstützt. So kann mit einer Solaranlage bis zu einem Drittel der Gesamtheizkosten eingespart werden.

Das gute Gefühl, etwas für die Umwelt zu tun

Eine Solaranlage reduziert die Abhängigkeit von den weltweiten Entwicklungen auf den Öl- und Gasmärkten. Und nebenbei hat man noch das gute Gefühl, etwas für die Umwelt zu tun. Bereits über eine Million Haushalte in Deutschland haben sich für eine Solarkollektoranlage entschieden. Doch es könnten noch viel mehr sein, denn die Technik ist längst ausgereift, wie auch die Stiftung Warentest in der März-Ausgabe (3/2008) ihrer Zeitschrift "test" feststellt.

Mit dem Vitosol-Programm ist Viessmann europäischer Marktführer in der Solarthermie - so der Fachbegriff für die Wärmeerzeugung mit Sonnenenergie. Zu dem Programm gehören neben Flachkollektoren und Röhrenkollektoren auch die zugehörigen Regelungen, Speicher und darauf abgestimmte Systemtechnik. Alles passt perfekt zusammen. Viessmann bietet zudem vorkonfektionierte Solarpakete mit allen wichtigen Bauteilen, zugeschnitten auf die häufigsten Anwendungen in Ein- und Zweifamilienhäusern.

Integration in die Gebäudearchitektur

Hohe Effizienz, hohe Betriebssicherheit und lange Nutzungsdauer zeichnen die Kollektoren aus dem Vitosol-Programm aus. Durch variable Montageoptionen können sie optisch ansprechend in die jeweilige Gebäudearchitektur integriert werden. Bei den Flachkollektoren sind die Rahmen zur farblichen Anpassung in verschiedenen Farbtönen lieferbar, Röhrenkollektoren können sogar an der Fassade montiert werden. Die einzelnen Röhren sind dabei für einen größtmöglichen Ertrag zu drehen und exakt zur Sonne auszurichten.

Ihre Alltagstauglichkeit und Zuverlässigkeit haben Viessmann Kollektoren nicht nur bei zahlreichen Eigenheimbesitzern unter Beweis gestellt, sondern auch in großen Referenzanlagen, zum Beispiel beim Umweltbundesamt in Dessau, beim Bundespresseamt in Berlin, bei der Technischen Universität Chemnitz oder beim Gerling Konzern in Köln. Ob Neubau oder Modernisierung - eine Solarkollektoranlage gehört heute zu einem effizienten Heizsystem einfach dazu. Jeder moderne Wärmeerzeuger kann mit Solarkollektoren kombiniert werden, ganz gleich ob Brennwertkessel für Öl oder Gas, Wärmepumpe oder Pelletkessel.

Bei der Auswahl des Solarsystems hilft der Heizungsfachbetrieb vor Ort. Vorab informiert der Internetrechner "Energieeinsparung" unter "www.viessmann.de" über die möglichen Energie- und Energiekosteneinsparungen. Hier findet sich auch die "Fördermittel-Datenbank". Sie liefert konkrete Angaben zu passenden Förderprogrammen sowie Tipps zu einer erfolgreichen Antragstellung.

Attraktive Förderprogramme

So werden derzeit innerhalb des Marktanreizprogramms für erneuerbare Energien neue Solarkollektoranlagen gefördert: Bei einer Standardanlage bis 40 Quadratmeter Bruttokollektorfläche gibt es 60 Euro pro Quadratmeter bei Nutzung zur Warmwasserbereitung, mindestens jedoch 410 Euro je Anlage. Hinzu kommt aktuell ein Bonus von 375 Euro, wenn bei einer Modernisierung gleichzeitig der alte Öl- oder Gasheizkessel durch ein neues Brennwertgerät ersetzt wird. Unterstützt die Solaranlage auch die Heizung, so gibt es 105 Euro pro Quadratmeter, und der Bonus für den Kesseltausch erhöht sich auf 750 Euro. Förderanträge gibt es beim Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (Bafa), auch online.

Quelle: Pressemeldung Viessmann Werke GmbH & Co KG

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