OSTWIND-Gruppe startet mit neuem Großprojekt ins Jahr 2009

28.01.2009 | Regensburg
Die in Regensburg, Straßburg und Prag ansässige OSTWIND-Gruppe hat sich für 2009 viel vorgenommen.

"Wir werden alles tun, damit das Windjahr 2009 kein 'Jahr der schlechten Nachrichten' wird", kündigten Gisela Wendling-Lenz und Ulrich Lenz, die OSTWIND-Unternehmensleitung, bei der heutigen Vorstellung ihres neu ans Netz gegangenen Windparks "Cottbus Halde" an.

In der traditionsreichen Kohleregion Brandenburgs hat das Regensburger Familienunternehmen ein Stück Energiezukunft realisiert: 14 Windkraft-Anlagen mit 28 MW Leistung geben der vom Bergbau geprägten Landschaft ein modernes Gesicht - und neue Energie!

Mit dem Projekt hat OSTWIND gleichzeitig die 500-MW-Marke überschritten. In den 15 Jahren ihres Bestehens hat die Firmengruppe 50 Windparks mit insgesamt 376 Anlagen und einer Leistung von 503 MW geplant, gebaut und an das öffentliche Stromnetz angeschlossen. 300.000 Haushalte können daraus mit klimafreundlichem Strom versorgt werden.

Doch OSTWIND will nicht nachlassen: Immerhin hat das Unternehmen derzeit in Deutschland, Frankreich und der Tschechischen Republik mehr als 1.000 MW in Planung. Für Windparks mit über 100 MW liegen konkrete Genehmigungen vor, so dass in absehbarer Zeit mit deren Baubeginn zu rechnen ist.

Windkraft - neue Energie für die Region

"Wir sind guten Mutes, dass die Windkraft der Wirtschaftskrise trotzen kann", folgerte Gisela Wendling-Lenz aus dem erfolgreichen Start ins neue Jahr. Dazu trage auch das Inkrafttreten des neuen EEG zum 1. Januar und die dadurch geschaffene Planungssicherheit bei. "Gleichzeitig entdecken immer mehr Bürgerinnen und Bürger, Gemeinden, Städte und Regionen, dass die Nutzung der Windkraft eine neue Energiequelle direkt vor der Haustür und 'in eigener Hand' darstellt", ergänzte die OSTWIND-Unternehmerin.

Unkalkulierbare Öl-Preise und die wachsende Abhängigkeit von ausländischen Energielieferanten, so Gisela Wendling-Lenz, hätten die Menschen wach gerüttelt - auch in Bayern, wie eine aktuelle Forsa-Umfrage nahelegt. 97 % der bayerischen BürgerInnen halten demnach einen verstärkten Ausbau der regenerativen Energien für sehr wichtig oder wichtig. 80 % der hiesigen Bevölkerung wünschen sich eine Stromversorgung vollständig aus erneuerbaren Ressourcen.

Ulrich Lenz betonte darüber hinaus, dass erneuerbare Energien wie die Windkraft gerade in der jetzigen Krisensituation eine große Chance für den heimischen Wirtschaftsstandort darstellen würden. "Die Nachfrage nach innovativen und effizienten Energietechniken", so erläuterte er, "steigt weltweit." Allein die Windbranche in Deutschland habe bis heute 90.000 krisensichere Arbeitsplätze geschaffen.

Gleichzeitig warnte der OSTWIND-Unternehmer davor, die internationale Vorreiterrolle aufzugeben oder nicht weiter auszubauen. "Dafür brauchen wir aber einen stabilen Inlandsmarkt als Technologieschaufenster und anspruchsvolle Ziele wie zum Beispiel das der 100-prozentigen Energieversorgung aus erneuerbaren Quellen", forderte Ulrich Lenz. Die Nutzung der Windkraft im Binnenland mittels moderner Anlagen könne dazu einen entscheidenden und kostengünstigen Anteil beitragen.

OSTWIND sieht deshalb auch die neue bayerische Staatsregierung in der Pflicht, mehr als bisher für Zukunftstechnologien wie die Windenergie zu tun. "Über kurz oder lang", davon zeigten sich Gisela Wendling-Lenz und Ulrich Lenz überzeugt, "kehrt die Energie dorthin zurück, wo sie ge- und verbraucht wird - in die Region. Deshalb gehört den regionalen Energiequellen wie Sonne, Wind und Biomasse die Zukunft."

Quelle: Pressemeldung OSTWIND-Gruppe

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