Samstag geht weltweit das Licht aus
Der Eifelturm in Paris wird ebenso für eine Stunde im Dunkeln liegen wie das Empire State Building in New York, die Christusstatue von Rio de Janeiro und das Brandenburger Tor in Berlin.
Im vierten Jahr der "Earth Hour" haben bisher 18 deutsche Städte und Gemeinden zugesagt. Neben dem Brandenburger Tor werden Wahrzeichen wie der Kölner Dom, die Münchner Frauenkirche oder das Poppelsdorfer Schloss in Bonn für eine Stunde ihr Licht ausschalten. Der FC Bayern München unterstützt die Earth Hour und lässt die Allianz Arena für eine Stunde im Dunkeln stehen. Auch Städte wie Flensburg, Münster und Tübingen setzen ein Zeichen für mehr Klimaschutz. "Das ist ein Signal. Mit der Earth Hour zeigen Millionen Menschen auf der ganzen Welt, dass ihnen Klimaschutz wichtig ist und dass ihnen das Schicksal unserer Erde nicht egal ist.", erklärt Dr. Christine Kolmar, Kommunikationschefin des WWF Deutschland. "Jeder kann mitmachen, wenn es am Samstag heißt: Licht aus - Klimaschutz an!"
Mit der "Earth Hour" ruft der WWF Privatpersonen, Kommunen und Schulen auf, eine starke Botschaft an die Regierungen dieser Welt senden. Bis Samstag können sich Städte und andere Teilnehmer noch auf der Internetseite wwf.de/earthhour registrieren und die Bundeskanzlerin mit einer Email dazu aufrufen, nach dem Scheitern des Gipfels in Kopenhagen wieder neuen Schwung in die internationalen Verhandlungen zu bringen. Weltweit unterstützen auch berühmte Persönlichkeiten und Prominente, wie Nobelpreisträger Desmond Tutu, Fußballstar Francesco Totti und das Topmodell Giselle Bündchen die Earth Hour.
Die WWF "Earth Hour" startete 2007 in Sydney. Mehr als 2,2 Millionen australische Haushalte nahmen daran teil. Ein Jahr später erreichte die Aktion 370 Städte in 35 Ländern. Geschätzte 50 bis 100 Millionen Menschen schalteten 2008 für eine Stunde das Licht aus, um dem Klimaschutz ihre Stimme zu geben. Für 2009 wurde anhand registrierter Teilnehmer, Umfragen und des Rückgangs des Energieverbrauchs ermittelt, dass weltweit mehrere hundert Millionen Menschen teilgenommen hatten. 4159 Städten in 88 Ländern waren dabei. Wieder gingen die Lichter weltweit berühmter Gebäude aus. Im vergangenen Jahr beteiligten sich mit Hamburg, Berlin und Bonn erstmals deutsche Städte an dem internationalen Event.
Quelle: Pressemeldung WWF Deutschland
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