Stimmungsvolle Weihnachtsbeleuchtung muss nicht teuer sein

12.11.2009 | Berlin
Zur Advents- und Weihnachtszeit kommen in Vorgärten, auf Balkonen und in Wohnzimmern wieder zahlreiche Lichterketten und Lichtschläuche zum Einsatz. Dabei gilt es, die Kosten für den Lichterschmuck nicht aus den Augen zu verlieren: Denn bereits zwei knapp zehn Meter lange Lichtschläuche verursachen im Zeitraum von sechs Wochen Stromkosten von rund 30* Euro.

Wer stattdessen Lichtschläuche mit LEDs verwendet, spart im gleichen Zeitraum über 80 Prozent dieser Kosten.

Neben dem Stromspareffekt weisen LEDs (Licht emittierende Dioden) weitere Vorteile auf: Mit einer durchschnittlichen Lebensdauer von bis zu 20.000 Stunden halten sie rund 20-mal länger als normale Glühlampen. Zudem ist bei LEDs die Wärmeentwicklung wesentlich geringer als bei Glühlampen, so dass - vor allem in geschlossenen Räumen - die Gefahr von Überhitzung und Bränden auf ein Minimum reduziert wird.

LED-Ketten können in der Anschaffung teurer sein. Die Mehrkosten amortisieren sich aber aufgrund ihrer enormen Effizienz sehr schnell. Beim Kauf sollten Verbraucher sehr genau die Angaben zur Leistungsaufnahme der Lichterketten prüfen. Aus Sicherheitsgründen empfiehlt es sich, nur Produkte mit Gütesiegel wie dem VDE-Prüfzeichen oder dem GS-Zeichen für "Geprüfte Sicherheit" zu kaufen. Kommt die Beleuchtung als Außendekoration zum Einsatz, ist beim Kauf darauf zu achten, dass das Produkt Feuchtigkeit verträgt. Dies sollte auf der Verpackung deutlich vermerkt sein.

* Annahmen: Strompreis 21 Cent/kWh. Leistung konventioneller Lichtschlauch 140 Watt bei einer Länge von 9 Metern, weißer LED-Lichtschlauch 18,8 Watt bei einer Länge von 8 Metern. Beleuchtung wird über 6 Wochen hinweg 12 Stunden pro Tag eingeschaltet.

Quelle: Pressemeldung Deutsche Energie-Agentur GmbH (dena)

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