Durch das gemeinsame Darlehensprogramm von EIB und WEMAG über 220 Mio. Euro entsteht in Westmecklenburg eine solide finanzielle Grundlage für den Netzausbau, der mehr als ein Drittel der geplanten Investitionen der nächsten vier Jahre deckt. Diese Synergie zwischen europäischer Förderung und regionaler Umsetzung sichert Haushalten, Gewerbe und Industrie eine kosteneffiziente und verlässliche Versorgung mit grüner Energie und leistet einen bedeutenden Beitrag zu Klimaschutz und nachhaltigem Wirtschaftswachstum. Die Maßnahme stärkt Resilienz und Wettbewerbsfähigkeit der Region.
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Netzausbauprojekt Westmecklenburg erhält ein Drittel seiner Mittel durch EIB-Darlehen
Im Rahmen einer offiziellen Vertragsunterzeichnung sicherten sich die EIB und WEMAG in Anwesenheit von Manuela Schwesig ein Darlehen über 220 Millionen Euro. Damit kann WEMAG über ein Drittel der für die nächsten vier Jahre geplanten Investitionen in die Stromnetzstruktur finanzieren. Hauptziel ist es, die Energiepreise für Verbraucher stabil zu halten, die Netzqualität zu verbessern und die ökologische Wende durch verstärkte Nutzung erneuerbarer Quellen voranzutreiben, ohne die Haushaltskosten unnötig zu erhöhen.
EIB unterstützt WEMAG Ausbau intelligenter Netze für erneuerbare Energien
Mit der Unterstützung der Europäischen Investitionsbank kann WEMAG die Stromnetze in Westmecklenburg umfassend ertüchtigen und digitalisieren. Investiert wird in smarte Netzleitstellen, Sensorik und automatisierte Steuerungsverfahren zur frühzeitigen Erkennung von Netzstörungen. So werden Netzausfallzeiten verringert und Lastflüsse besser kontrolliert. Die Maßnahme schafft eine robuste Infrastruktur für steigende Einspeisungen aus Photovoltaik-Anlagen und Elektrofahrzeugladestationen. Haushalte und Betriebe profitieren so von mehr Zuverlässigkeit, Preistransparenz und nachhaltig erzeugtem Strom, klimaschonend, effizient und flexibel gestaltet. Zukunftssicher.
Zukunftsfähige Netzinfrastruktur im ländlichen Raum realisiert WEMAG mit EU-Beteiligung
Mit Mitteln der Europäischen Investitionsbank treibt die WEMAG im ländlichen Netzbetrieb eine umfassende Digitalisierungsinitiative voran. Das Konzept umfasst moderne Leitungstrassen, intelligente Leittechnik sowie modulare Hardwarekomponenten. Vernetzte Sensorik liefert belastungsrelevante Echtzeitdaten, während automatisierte Steuerungsalgorithmen Lastflüsse kontinuierlich optimieren. Dezentrale Erzeugungsanlagen und Speichersysteme werden flexibel eingebunden, um Schwankungen zuverlässig auszugleichen. Die Skalierbarkeit der Infrastruktur fördert innovative Anwendungen wie smarte Ladepunkte für Elektromobilität und intelligente Wärmepumpensteuerungen. Planungssicherheit und Kosteneffizienz steigen durch günstige EU-Konditionen deutlich.
Netzausbau Mecklenburg-Vorpommern profitiert von europäischer Förderung und regionaler Initiative
Ministerpräsidentin Schwesig macht deutlich, dass die Zusammenarbeit von EIB und WEMAG ein umfassendes Investitionskonstrukt darstellt, das operative Netzbetreiber und Finanzierungsinstitute vereint, um das deutsche Energienetz regional zu transformieren. Dabei wird ein mehrjähriger Maßnahmenkatalog umgesetzt, der Leitungsnetzverstärkungen, Automatisierungsprozesse und Netzausgleichssysteme vorsieht. Diese strukturierte Vorgehensweise garantiert eine stabile Netzfrequenz, geringe Ausfallzeiten und die Einbindung dezentraler Erzeuger in ein verlässliches Gesamtsystem. Zugleich entstehen synergetische Effekte zwischen Klimaschutzprojekten, digitaler Infrastruktur und nachhaltiger regionaler Wertschöpfung.
Ausbau robuster Leitungen sichert erneuerbare Stromflüsse und Elektromobilität dauerhaft
Die zunehmende Installation von Photovoltaikanlagen und die steigende Verbreitung von Elektroautos verändern die Lastkurven im Verteilnetz erheblich. Insbesondere fluktuierende Einspeisungen aus großen Solarfeldern und schnellen Ladezyklen erfordern erweiterte Netzkomponenten mit höherem Durchsatz. Gleichzeitig kommen digitale Steuerungslösungen zum Einsatz, die Lastverschiebungen prognostizieren und automatisch Netzelemente anpassen. Kombinationen aus Kabelverstärkung, Trafostationen und intelligenten Algorithmen optimieren den Lastfluss. Ergebnis ist eine zuverlässigere und wirtschaftlichere Stromversorgung. werden prädiktive Wartungssysteme integriert, um Ausfallrisiken zu minimieren.
Maßnahmen zur Netzerweiterung schaffen Voraussetzungen für Wärmepumpen und E-Auto-Ladestationen
Die zugesagten Mittel ermöglichen es, Wärmepumpen und Elektroautoladepunkte unmittelbar mit dem lokalen Verteilnetz in Wohn- und Gewerbegebieten zu verbinden. Hierdurch wird die dezentrale Erzeugung und Nutzung von CO2-freiem Strom optimiert, und die Energieflüsse lassen sich dynamisch steuern. Verbraucher profitieren von reduzierten Netzentgelten und profitieren von kurzen Ladewegen. Zusätzlich erhöhen sich Versorgungssicherheit und Netzresilienz, während gleichzeitig die regionale Wirtschaft durch neue Dienstleistungen gestärkt wird. Sie schafft Arbeitsplätze und optimiert Energieeffizienz lokal.
Investitionspaket von 1,2Mrd. Euro WEMAG stärkt Netzinfrastruktur bis 2033
In ihrer mittelfristigen Strategie plant die WEMAG Netz GmbH, bis 2033 rund 1,2 Milliarden Euro zu investieren, um die Netzinfrastruktur in Mecklenburg-Vorpommern zu optimieren. Die Finanzmittel dienen der Erneuerung alter Leitungsabschnitte, dem Ausbau von Umspannwerken und der Implementierung digitaler Automatisierungslösungen. Durch die konsequente Umsetzung dieser Investitionen wird die Netzqualität verbessert, Ausfallwahrscheinlichkeiten gemindert und die Voraussetzung geschaffen, die steigenden Anforderungen dezentraler Kraftwerksanlagen zu erfüllen sowie Ausbau intelligenter Feldgeräte, Sensorik und Lastprognose-Algorithmen.
Technologischer Meilenstein: WEMAG-Batteriespeicher liefert 20 MWh 16 MW Leistung
Der WEMAG-Batteriespeicher spielt seit 2014 eine zentrale Rolle bei der Flexibilisierung des Stromnetzes und ist mit sechzehn Megawatt Leistung und zwanzig Megawattstunden Kapazität Europas größter kommerzieller Lithium-Ionen-Speicher. Er ermöglicht Schwarzstartvorgänge, stellt Blindleistung bereit und gleicht Lastfluktuationen aus. Dank seines modularen Systemdesigns lässt er sich wirtschaftlich erweitern. Mit seiner technischen Reife und Betriebssicherheit unterstützt er den Ausbau erneuerbarer Energien und fungiert als Kernstück der Energiewende vor Ort mit europaweiter Signalwirkung deutlich.
WEMAG-Netzausbau profitiert ab 2025 erheblich von EIB-Darlehen und Förderung
Die Europäische Investitionsbank stellt im Zeitraum 2023 bis 2027 insgesamt 45 Milliarden Euro bereit, um den Ausbau erneuerbarer Energien im Rahmen von REPowerEU entscheidend voranzutreiben. Im Jahr 2025 wurden davon 3,7 Milliarden Euro in deutsche Energieprojekte investiert, insbesondere in Netzerweiterungen und erneuerbare Erzeugungsanlagen. Mit ihrem aktuellen Darlehen für die WEMAG festigt die EIB ihre Reputation als führende Förderinstitution und liefert einen wichtigen Beitrag zur Stabilität der europäischen Energiemärkte dauerhaft effektiv.
Batteriespeicherprojekt symbolisiert technische Innovation im lokalen klimaneutralen Netzausbau Westmecklenburg
Das Kreditarrangement der EIB über 220 Millionen Euro bietet der WEMAG die erforderlichen Mittel, um in Westmecklenburg die Netzinfrastruktur nachhaltig zu stärken. Geplant ist die Errichtung smarter Ortsnetzstationen, die Digitalisierung von Schaltanlagen und die Installation multifunktionaler Batteriespeicher. Diese Technologien sorgen für mehr Transparenz im Netzbetrieb und ermöglichen Lastverschiebungen bei Bedarf. Sowohl private Haushalte als auch industrielle Verbraucher gewinnen dadurch Sicherheit in der Energieversorgung und profitieren von konstanten Stromtarifen. effizient. planbar.

