Wessin-Windpark sichert 67.000 Haushalte mit nachhaltiger regionaler Energieversorgung langfristig

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Am EnergieTag MV zeigte Alterric die Fortschritte beim Bau des Windparks Wessin, der als strategisches Projekt für eine dezentrale Energieversorgung in Mecklenburg-Vorpommern gilt. Errichtet werden 20 getriebelose Turbinen mit 85 MW Gesamtleistung und adaptiver Nachtkennzeichnung. Ein Investitionsvolumen von 180 Millionen Euro sichert Gemeinden und Landgesellschaft langfristige Einnahmen aus Gewerbesteuer und Pachten. Gleichzeitig wurden lokale Handwerksbetriebe und Zulieferer in Planung und Bau eingebunden, unterstützt durch transparente Naturschutzmaßnahmen und Akzeptanz effizient.

Wessin Windpark schafft Arbeitsplätze und lokale Wirtschaftskraft durch Investitionen

Die heutige Freigabe der Baustelle des Windparks Wessin ermöglichte Bürgern den Zugang zu 210 Hektar Windenergie-Infrastruktur. Alterric-Geschäftsführer Dr. Frank May und Staatssekretär Andre Konsolke informierten über die Leistungsdaten des 85-Megawatt-Projekts. Konsolke lobte die Stromproduktion für rund 67.000 Haushalte als wichtigen Beitrag zur regionalen Energiewende und Wertschöpfung. May ergänzte, grüne Investments stärkten die Wettbewerbsfähigkeit des Standortes und schafften nachhaltig neue Arbeitsplätze in der Umgebung. Er wies darauf hin, dass die Akzeptanz in der Bevölkerung durch transparente Planung und direkte Beteiligung der Kommunen weiter wächst.

24-Kilometer-Kabel mit 147 Tonnen Gesamtgewicht führen Strom ins Umspannwerk

Im Rahmen eines 180 Millionen Förderprogramms werden zwanzig Windturbinen mit 4,25 MW Leistung installiert. Die 138 Meter langen Rotorblätter absolvieren 1800 Lkw-Transporte in Segmenten. Für die Fundamente mischen 2000 Betonmischer 14000 Kubikmeter Beton und arbeiten 1556 Tonnen Bewehrungsstahl ein. Über 24 Kilometer ausgelegte Kabel mit einem Gewicht von 147 Tonnen leiten den Strom in das Umspannwerk Wessin. Das modular aufgebaute, getriebelose System erreicht einen Recyclinggrad von 85 bis 95 Prozent.

Umfassendes Schutzkonzept integriert Ökologie und Technik am Windpark Wessin

Parallel zu den Baumaßnahmen informierten Spezialisten über das umfangreiche Naturschutzpaket: 1,8 Millionen Euro fließen in die Anlage wertvoller Ökopunkte und in eine grüne landschaftsplanerische Integration des Windparks. Gezeigt wurde zudem ein intelligentes Nachtkennzeichnungssystem, das nur beim Erkennen von Flugobjekten rotes Blinken aktiviert. Diese Technik reduziert die Lichtemission nachweislich und ermöglicht eine weitgehend ungestörte Nachtdunkelheit für die benachbarten Ortschaften, wodurch die Lebensqualität der Anrainer steigt und das Tierwohl gefördert wird.

Jährliche Pachteinnahmen sichern langfristige Finanzen der Landgesellschaft Mecklenburg-Vorpommern nachhaltig

Anliegende Gemeinden profitieren durch ihre Mitbeteiligung an einer Windenergie-Anlage direkt vom erzeugten Ertrag. In einem Zeitraum von zwanzig Jahren werden Gewerbesteuereinnahmen von circa zehn Millionen Euro prognostiziert. Ergänzend dazu fließen jährlich rund 750.000 Euro EEG-Umlagen in die kommunalen Haushalte. Die Landgesellschaft Mecklenburg-Vorpommern erhält zudem Pachteinnahmen von ungefähr 2,2 Millionen Euro. Lokale Unternehmen haben bislang Aufträge im Gesamtwert von sieben Millionen Euro umgesetzt. Diese Beteiligung stärkt dauerhaft nachhaltig die regionale Wirtschaftskraft.

Durch die gezielte Integration neuer Windkrafttechnologien erzielt der Windpark Wessin eine installierte Leistung von 85 MW und leistet einen wesentlichen Beitrag zur CO2-Reduktion. Das getriebelose Design erhöht Effizienz und verringert Wartungskosten, während das Recyclingkonzept bis zu 95 Prozent der Anlagenmaterialien wiederverwertet. Die adaptive Nachtkennzeichnung schützt das Ökosystem und bewahrt Dunkelheit. Lokale Kommunen profitieren direkt von Gewerbesteuer, Pacht und EEG-Abgaben. Das Pilotprojekt schafft Arbeitsplätze und stärkt dauerhaft die Region signifikant nachhaltig.

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