Der herausfordernde Winter 2025/26 offenbarte die limitierten Möglichkeiten flexibler Verbraucherstrategien. Dunkelflauten und reduzierte Einspeisungen führten zu starken Preisschwankungen auf Spotmärkten, während langfristige Festverträge rigide bleiben. Die KMU-Einkaufsgemeinschaft dynamIQ von wattline verbindet Vorteile beider Ansätze: Marktgerechte Terminmarktpreise werden monatlich festgelegt, ohne Risiko von Über- oder Unterschreitungen. Ohne spezielle Messtechnik ermöglicht dynamIQ Betriebskostenvorhersage mit minimalem Verwaltungsaufwand, automatischer Marktanpassung und voller Transparenz. Unternehmen profitieren von planbaren Preisen und reduziertem Risiko dauerhaft effektiv sicher.
Inhaltsverzeichnis: Das erwartet Sie in diesem Artikel
Anhaltend geringe Windverfügbarkeit und kalte Temperaturen lassen Strompreise explodieren
Anfang 2026 sind in Europa die Temperaturen unter dem Durchschnitt, wodurch Heizenergiebedarf und Druck auf das Energiesystem ansteigen. Parallel dazu liefern Windkraftanlagen nur eingeschränkt Strom, während Gasspeicherbestände in der EU auf 33,5 Prozent und in Deutschland auf 23,5 Prozent absinken. Ergänzt durch den Iran-Konflikt und Zweifel an US-LNG-Lieferungen entsteht eine instabile Gesamtlage, die die Preise an Gas- und Strom-Spotmärkten auf bislang unbekannte Rekordhöhen treibt mit erheblichen sozialen und wirtschaftlichen Folgen.
Flauten bei Wind und Solar treiben Strompreise auf Spitzenniveau
Dunkelflauten bezeichnen Zeitabschnitte, in denen Wind- und Solarleistung deutlich unter den Durchschnitt fallen und damit die Einspeisung erneuerbarer Energien stark reduziert wird. In Folge erhöhen Gaskraftwerke als Grenzkraftwerke ihren Einsatz und bestimmen gemäß Merit-Order die kurzfristigen Spotpreise. Dies führt insbesondere auf Day-Ahead- und Intraday-Märkten zu ausgeprägten Preisspitzen und schnellen Preisumschwüngen. Unternehmen müssen deshalb verstärkt ihre Preisrisiken managen, um wirtschaftliche Engpässe zu vermeiden. Strategische Energieeinkaufsmodelle können Risiken effektiv begrenzen und Planungssicherheit gewährleisten.
Tagesaktuelle Strompreise ermöglichen Kühlhäusern und E-Flotten durch gezielte Kostensenkungen
Die Teilnahme am Stromspotmarkt ermöglicht variable Kostenoptimierung durch zeitgenaue Preisnutzung. Wenn regenerative Einspeisungen Hochwerte erreichen, können Spotpreise bis in negative Zonen fallen, vor allem zwischen 11 und 14 Uhr. Unternehmen mit flexiblen Abnehmern können diesen Effekt strategisch nutzen. Kühlkomplexe verschieben intensive Kühlzyklen, E-Fahrzeugflotten bilden Ladepools und verschieben Ladevorgänge, modulare Fertigungslinien fahren Produktion in günstigen Preislücken hoch und minimieren so Energiekosten deutlich. Dafür sind Echtzeitdatenintegration, automatisierte Steuerung und sichere Schnittstellen erforderlich.
Flexibler Energieeinsatz erfordert steuerbare Verbrauchsprofile und qualifiziertes Fachpersonal kontinuierlich
Für eine wirkungsvolle Spotmarktstrategie ist eine hohe operative Agilität zentral, damit Lastspitzen und -täler gezielt abgefedert werden können. Steuerbare Verbrauchsprofile bilden die Grundlage, um flexibel auf intraday-Preissignale zu reagieren. Notwendig ist zudem ein fundiertes Personal-Know-how in Marktmechanismen und Handelstaktiken. Die technische Basis bilden Smart Meter oder RLM-Zähler sowie ein modernes Energiemanagementsystem. Abschließend sind ausreichende Liquiditätsreserven vorzuhalten, damit kurzfristige Preisexplosionen finanziell abgefangen werden. Betriebsinterne Prozesse und Budgetplanungen sind regelmäßig zu aktualisieren.
Marktgerechte Terminmarktpreise: dynamIQ bietet KMU vollständige Sicherheit ohne Spotmarktrisiko
Mit dem dynamIQ-Angebot von wattline schließen kleine und mittlere Unternehmen eine gemeinschaftliche und effiziente Beschaffungsvereinbarung ab, welche deren aggregierte Nachfrage am Terminmarkt repräsentiert. Bis zum fünften Kalendertag des Monats vor Beginn der Lieferperiode werden verlässliche Fixpreise festgelegt und allen Teilnehmern regelmäßig bereitgestellt. Diese gelten unverändert, unabhängig vom tatsächlichen Verbrauchsvolumen und eliminieren dadurch das finanzielle Risiko zusätzlicher Spotmarktzuschläge. So erhalten beteiligte Firmen marktgerechte Preise bei gleichzeitig hoher Prognosesicherheit und minimalem, transparentem Verwaltungsaufwand.
Feste monatliche Preise ermöglichen Unternehmen zuverlässige Kostenübersicht ohne Überraschungen
- Kalkulationssicherheit durch monatlich konstant bleibende Preise ohne Zusatzgebühren
- Festpreis bleibt konstant, unabhängig tatsächlichem Verbrauch: Vermeidet Nachzahlungen und Kostenschwankungen vollständig zuverlässig
- Unterstützt direkt sämtliche Zählertypen ohne zusätzliche Messgeräte oder Anpassungen
- Preisniveau aktualisiert sich automatisch entsprechend fallender Großhandelspreise, Erwartung gerecht werdend
- Dank wattline entfallen sämtliche Aufwand für Verträge und Marktbeobachtung
Energieeinkaufsgemeinschaft dynamIQ schützt KMU vor starken Preisschwankungen zuverlässig dauerhaft
dynamIQ bietet KMU einen organisierten Zugang zum Terminmarkt und verbindet planbare Kosten mit schlanken Prozessen. Ohne zusätzliche Messtechnik oder komplexes Reporting gelten monatlich festgelegte Preise unabhängig vom tatsächlichen Verbrauch. So vermeiden Unternehmen operative Mehr- und Mindermengenrisiken und aufwendige manuelle Marktbeobachtung. wattline übernimmt Vertragsverwaltung und Preisoptimierung, während Betriebe ihre finanziellen Ressourcen kalkulierbar einsetzen können. In einem Umfeld aus Wetterunsicherheiten und geopolitischen Risiken erhalten KMU mit dynamIQ zuverlässige Energieversorgung und transparente Kalkulation.

