Biomasseheizanlage: Holzpellets und Hackschnitzel als Energiealternative

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Eine moderne Biomasseheizanlage liegt in Zeiten ständig steigender Energiepreise voll im Trend. Der nachwachsende Energieträger Holz ist nicht nur für umweltbewusste Menschen eine gute Wahl bei den Heiztechniken und wird auch in Zukunft in ausreichender Menge verfügbar sein. Der günstige Rohstoff wird in deutschen Wäldern nachhaltig produziert und kann in Form von Holzbriketts, Pellets, Hackschnitzel oder Scheitholz genutzt werden.

Pellets: erste Wahl bei Biomasseheizanlagen

Je nach Bedarf kann eine solche Heizung auch vollautomatisch betrieben werden und spart somit Zeit. Da auch die Bundesregierung ist von der Nachhaltigkeit dieser Form der Wärmeerzeugung überzeugt ist, fördert sie durch verschiedene Programme die teilweise recht hohen Investitionskosten über zinsgünstige Darlehen und Zuschüsse. Damit ist eine Holzheizung für jedermann eine gute Option, umweltfreundlich und preisgünstig zu heizen.

Wer kein eigenes Holz zur Verfügung hat, kann seine Holzheizung mit den CO2-neutralen Holzpellets befeuern. Diese werden aus Säge- und Hobelspänen unter hohem Druck hergestellt und bestehen aus naturbelassenem Holz. Doch die Pellets sind nicht nur klimafreundlich, sondern auch kostengünstig. So sparen bei den aktuellen Preisen für Öl Besitzer einer Pelletheizung fast 50 Prozent der Energiekosten gegenüber Haushalten mit einer Ölheizung.

Da die Preise für fossile Brennstoffe auch in Zukunft steigen werden und bei den Pellets nur eine leichte Verteuerung vorauszusehen ist, lohnt sich eine Investition in eine solche Anlage und amortisiert sich bald. So sparen Sie in Zukunft bares Geld und leisten gleichzeitig Ihren persönlichen Beitrag zum Klimaschutz.

Vaillant: Pellet-Heizkessel renerVIT VKP

Pellet-Heizkessel werden von verschiedenen Herstellern angeboten. Von Vaillant aus Remscheid gibt es den Pellet-Heizkessel renerVIT VKP. Mit seiner automatischen Verbrennungsregelung steuert er die Biomasseheizanlage und verbrennt Pellets vollautomatisch. Die Steuerung von Luftzufuhr und Brennstoffzufuhr erfolgt über eine Lambdasonde. Als Brennmaterial werden Presslinge aus Holz, die sogenannten Holz-Pellets. Genauer betrachtet handelt es sich hier um Presslinge aus getrocknetem Restholz aus der Holzverarbeitung, eingesetzt. Dies sind beispielsweise Sägemehl oder Hobelspäne.

Bei dem renerVIT steuert die Brennermodulation die Leistung des Heizkessels. Eine Angleichung der Kesselleistung an die Heizlast erfolgt automatisch, ebenso die Reinigung des Heizkessels.

Die Kapazität und Leistung des renerVIT ist auf die Versorgung eines Gebäudes ausgelegt. Dies schließt Wärmebedarf und Warmwasserbedarf mit. Wenn der Bedarf in diesem Gebäude höher als erwartet ausfallen sollte, ist der renerVIT modular erweiterbar. Neben einem Pufferspeicher kann auch eine Solaranlage angedockt werden. Beide Komponenten lassen sich mühelos über den eingebauten Pellet-Systemregler zentral steuern.

Hackschnitzel: eine echte Alternative

Eine Alternative zu den Holzpellets sind Hackschnitzel, die aus Wald-, Alt- und Restholz gewonnen werden. Ähnlich wie bei den Pellets können damit automatisierte Heizungen, die sich selbst mit den Brennstoffen versorgen, betrieben werden. Auch bei den Wirkungsgraden kann die Hackschnitzelanlage mit über 90 % überzeugen, allerdings ist für Hackschnitzel etwa dreimal so viel Lagerplatz wie für Pellets oder Heizöl einzuplanen.


Bildnachweis: © Vaillant Remscheid

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Klaus Müller-Stern (25) studiert aktuell Maschinenbau, beschäftigt sich daneben jedoch schon lange mit allen Aspekten rund um Selbstständigkeit und Unternehmensgründung. Eloquent und scharfsinnig bringt er Themen wie Social Media oder den Finanzsektor auf den Punkt. Darüber hinaus blickt der passionierte Laufsportler in seinen Beiträgen hinter die Kulissen erfolgreicher Startup-Firmen.

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